Digital Scrapbooking

... ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Deshalb möchte ich es hier ein bisschen bekannter machen. Digital Scrabooking ist die digitale Variante, bei der Layouts nicht mit Schere, Papier und Kleber hergestellt werden, sondern alleine mit einem Grafikprogramm, wie z.B. Photoshop, Photo Impact, Digital Image Pro oder Paint Shop Pro.

Man kann dabei die Papierversion imitieren und versuchen, Elemente wie Bänder, Ösen, Nieten, Papier etc. so realistisch wie möglich zu kreieren, oder aber grafische Layouts zu entwerfen. Es gibt viele verschiedene Stilrichtungen und Techniken, z.B. schäbig (shabby), grungy, Papier, Montage und Collage. Mit der Zeit entdeckt jeder Digiscrapper, welcher Stil ihr oder ihm am besten liegt und gefällt. Es gibt Unmengen von Seiten, auf denen man digitale Elemente und Papiere entweder kaufen oder umsonst herunterladen kann. Man besorgt sich entweder einzelne Komponenten, ganze Sets (page kits) oder fertige Layouts, die man nur noch mit Bildern bestücken muss, oft template, plopper oder quickpages genannt.

Seit einiger Zeit sind auch Templates mit Ebenen sehr beliebt. Dies sind vorgefertigte Skizzen, bei denen die einzelnen Komponenten auf einer separaten Ebene liegen. So kann man ein Layout in Windeseile mit eigenen Papieren und Embellishments fertigmachen, ohne sich Gedanken über Design und Anordnung machen zu müssen. Auf der Links-Seite findet ihr weitere interessante Shops und digi scrapping Seiten. Ich habe dort auch Adressen mit tollen brushes, Texturen und kleinen nützlichen Programmen zusammengestellt. Auf der Tutorials-Seite findet Ihr jede Menge nützlicher Hinweise und Hilfen für Anfänger.

Ein Punkt der beim digi-scrapping immer wichtiger wird, ist das Beachten der Terms of Use der verschiedenen Designer, die in fast jedem Kit/Element enthalten sind. Jens Stop Digital Piracy Blog ist speziell diesem Thema gewidmet, das mittlerweile sehr ernst genommen wird.

Hat man Erfahrung mit Grafikprogrammen kann man seine Elemente natürlich auch selbst herstellen. Die Layouts stellt man entweder nur für den digitalen Bereich her, um sie als mail zu versenden oder z.B. als Diashow auf CD zu brennen, man druckt sie auf Fotopapier aus oder gibt sie in ein Fotolabor zur Entwicklung. In den beiden letzteren Fällen sollten sie mit mindestens 200 ppi (besser noch 300 ppi) entworfen werden.

Vorteile des digi-scrapping:

Nachteile des digi-scrapping